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8. internationales Weiler Bläserfestival - 25.+26. Juni 2010
Drei Tage Musik, und alles gratis
Das Bläserfestival war gut besucht und erfüllte viele Erwartungen

 

Große Kulisse für die Böhmische Blasmusik: „maablosn“ spielten amSamstagabend auf
dem Rathausplatz, auf der Insel gab’s derweil Bigband-Sound.


Das Bläserfestival hat am Wochenende viele Besucher angelockt und mit einer breit gefächerten Palette von Blasmusik für viele Geschmäcker etwas geboten. Organisator Tonio Paßlick war jedenfalls schon am Sonntagnachmittag sehr mit dem Verlauf zufrieden. Änderungen sind im kommenden Jahr wohl nur in Details nötig, das Konzept hat sich bewährt – und dank freigebiger Sponsoren gibt’s das alles ohne Eintrittsgelder. Am besten besucht war der Samstagabend. Sowohl auf dem Rathausplatz, wo das Weindorf ohnehin einen attraktiven Anlaufpunkt darstellt, wie auch auf der Insel fand das musikalische Programm reichlich Zulauf. Während vor dem Rathaus der Auftaktmit House ofMusic noch swingend modern ausfiel und danach mit dem Trompeten-Ensemble der Musikschule und dem fränkischen Orchester „maablosn“ um Musikschullehrer Christian Reder eher die traditionelle Blasmusik im Mittelpunkt stand und vor allem ältere Zuhörer anlockte, gab’s auf der Insel die etwas „jüngere“ Alternative mit der Castlegroove Festival Brass Band, dem Big SoundOrchestra aus Rheinfelden und der
Marchingband Tohuwabohu, die beim Publikum besonders gut ankam. Auch der Auftakt am Freitag hatte auf dem Rathausplatz mit der Premiere der Weiler Gespräche mit Erfolgstrainer Helmut Benthaus, der Basler Mittwuchsband, Hary De Ville und schließlich der Jazzhouse Bigband viel Zuspruch gefunden. Den mitreißendsten Auftritt des Abends konnte man allerdings auf dem
Inselplatz erleben, der zwar weniger gut besucht war, mit Äl Jawala aber den pfeffrigsten
Beitrag im Bläserfest-Menü zu bieten hatte.

Bei sommerlichen Temperaturen machte das Sitzen im Freien an beiden Tagen richtig Spaß, am Sonntag aber war es dann am Nachmittag des Guten zu viel, und die Reihen füllten sich bei 34Grad im Schatten nur verhalten. Und weil auch noch das Fernsehen mit Formel 1 und
Fußballspiel harte Konkurrenz bot, wurde der Besuch erst am Abend besser.

Die Weingüter im Weindorf äußerten sich gestern aber dennoch mit dem Verlauf des Bläserfestivals zufrieden. Der Besuch und das Interesse an ihren Weinen sei erfreulich gut gewesen.

   
Pause muss auch mal sein                      Applaus



Tohuwabohu spielen für einen Buben das Lied von Pippi Langstrumpf.



Gut besucht: Weindorf und Zuhörerreihen auf dem Rathausplatz




Das war das Programm Download (pdf;775 KB)
 

 

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